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Corona-Überbrückungshilfe

22.11.2020 - Nachrichten

Mit einem Notfallpaket will die Bundesregierung kleine und mittelständische Unternehmen unterstützen. Einen Überblick zu den wichtigsten Fakten rund um die zweite Phase der Überbrückungshilfe haben wir für Sie im Folgenden zusammengefasst. 

Die zweite Phase der Überbrückungshilfe bezieht sich auf die Monate September 2020 bis Dezember 2020. Anträge können bis Ende Januar 2021 gestellt werden; wobei bis zu diesem Zeitpunkt auch eine rückwirkende Antragsstellung möglich ist.

Antragsberechtigt sind grundsätzlich Unternehmen, deren Umsatzrückgang 50 % bzw. 30 % beträgt. Im Detail bedeutet dies, dass mindestens eine der folgenden Kriterien erfüllt sein muss:

- Umsatzeinbruch von mindestens 50 % in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten 2019

- Umsatzeinbruch von durchschnittlich mindestens 30 % für den gesamten Zeitraum  April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum; fortdauernder Umsatzrückgang um mindestens 40 %.

Die Höhe der Corona - Überbrückungshilfe wird stufenweise anhand der Umsatzeinbrüche ermittelt. Im Detail bedeutet dies: 

- eine monatliche Erstattung von 90 %, wenn der Umsatzeinbruch mehr als 70 % beträgt

- eine monatliche Erstattung von 60 %, wenn der Umsatzeinbruch zwischen 50 % und 70 % beträgt

- eine monatliche Erstattung von 40 %, wenn der Umsatzeinbruch zwischen 30 % und weniger als 50 % liegt.

Die maximale Förderung beträgt im Rahmen der Corona - Überbrückungshilfe in der zweiten Phase 50.000 EUR monatlich bzw. 200.000 EUR für den gesamten Förderungszeitraum von vier Monaten.